Heinz Flischikowski

Wer einen Gedichtband von ihm aufblättert, betritt einen Weg der Vielfalt seiner Themen. Jedes Gedicht skizziert eine kleine Szene, vor der man stehen bleibt, ein und ausatmet, lächelt, schreit, oder den Atem anhält. Seine Lyrik ist grausam, vielgestaltig, pulsierend, verunsichert, aggressiv, verspielt, komplex und doch so einfach.

Geboren 1962 in Duisburg, aufgewachsen in Mülheim an der Ruhr. Seine Lyrik findet man unter anderem im Standardwerk der zeitgenössischen Dichtung in der Frankfurter Bibliothek sowie in der Bibliothek deutschsprachiger Gedichte in München.

Wer in seinen Werken das typisch Deutsche oder gar den Ruhrpott entdecken möchte, wird Schiffbruch erleiden. In seinem neuen Werk geht er in die Tiefe der Philosophie. Wo kommen wir her, wo gehen wir hin und was können wir hoffen?

Die Schule des Lebens lehrte ihn, der Philosophie des Existenzialismus als seine Lebensweise zu erkennen und sein Leben aktiv danach zu gestalten. 

Heinz Flischikowski ist seit Oktober 2021 Mitglied der Gruppe 48 e. V., die dem ehrenwerten Vorsatz folgt, sich am Vorbild der legendären Gruppe 47 auszurichten. Sinn und Zweck der Gruppe 48 ist die Literaturförderung. Der Heinrich Dick Verlag, auch Mitglied der Gruppe, wird mit Heinz Flischikowski zusammen gemeinsame literarische Projekte in der Ukraine, Kirgisien und Russland in Angriff nehmen.

Das volle, schmerzliche Leben – ein sehr berührendes Interview mit dem Duisburger Autor und Journalisten Heinz Flischikowski – 05.08.2022

Neues vom Autor im Juni 2022

Heinz Flischikowski, Duisburger Schriftsteller und freier Journalist, der erst in jüngster Vergangenheit vom Verband der slawischen Schriftsteller der Ukraine für seine Erfolge In der Literatur mit einem Diplom ausgezeichnet wurde, las am Sonntag dem 19.06, 2022 um 15.00 Uhr Texte zu der Ausstellung des Künstlers Cho Arte, über das Leben in Costa-Rica. Doch nicht nur das, er begleite Cho Arte einige Tage bei der Ausstellung, stellte sein Schattenriss für eine Performance zur Seite und lernte diverse Begrifflichkeiten in spanischer Sprache, um Cho Artes Texte vorlesen zu können.

Neues vom Autor – Mai 2022

Seine Bücher

Das Buch MUT&LUST
wurde 2020 ins Russische übersetzt

Übersetzerin Anna Furman
Herausgeberin Tatiana Istomina
Korrektorin Katya Fokina
Illustratoren Julia Schultz, Alexandra Kharitonchik, Irina Labinski, Anna Kaas, Mila Shtrikker
Coverdesignerin Julia Shultz
Der FARBEN-Almanach 2021
ist Franz Kiesl gewidmet.
Es ist eine Anthologie, in welcher auch ausgesuchte Werke von Heinz Flischikowski zu finden sind
Mitwirkende: Forum Russische Kultur – Gütersloh
Russisches Kulturforum
Gruppe 48
Heinrich Dick Verlag.
2022 Telegonos Verlag
2020 Telegonos Verlag
2020 Telegonos Verlag
2021 Telegonos Verlag
2016 Telegonos Verlag
2016 Telegonos Verlag

2017 Telegonos-Verlag
Das Vorstandsmitglied der KWM und auch Mitglied der Gruppe 48, Heinz Flischikowski, war am 22.01. 2022  zur Mitgliederversammlung und zur  Wettbewerbsveranstaltung -  Förderpreis für die Lyrik der Jugend - der Gruppe 48 eingeladen. 

Sein Statement dazu: 

13.30-15.30 Uhr begann die Mitgliederversammlung, die von Dr. Hannelore Furch geleitet wurde.- Hannelore Furch, eine wunderbare Frau, die scheinbar oft über ihre körperlichen Grenzen geht, wenn es sich um die Gruppe 48 dreht, dachte ich und wurde rasant von ihr zu bestimmten Tätigkeiten angeleitet. Na, da lass ich mich doch nicht lumpen und ehe ich mich versah, steckte an meiner Brust das Schild ›ORGANISATION Heinz Flischikowski.‹ Für Frau Prof. Dr. Heidrun Zinecker hatte ich zwei Auszeichnungen für ihre literarische Tätigkeit in Russland mit. Ihre Vita ist unglaublich. Überreicht wurden sie ihr von Frau Dr. Hannelore Furch, die sich ein Schmunzeln nicht verkneifen konnte. Natürlich. Hier bekommt man ein Bambi, oder eine Urkunde, in Russland natürlich einen Orden. Im Laufe der Versammlung lernte ich einige der Mitglieder etwas näher kennen und ich war schon sehr berührt über die offene und liebevolle Art des Umgangs. Dann war ich mit meiner Präsentation der Bücher für die Ostgebiete des Autors Heinrich Dick an der Reihe. Es gab berechtigte Nachfragen, die ich vor Ort nicht persönlich klären konnte. Die Gruppe 48 erlaubt sich Bedenkzeit und wird in der nächsten Versammlung darüber abstimmen. 

Von 17.00-19.30 Uhr begann die Wettbewerbsveranstaltung Förderpreis für die Lyrik der Jugend. Vier von über 250 Bewerbern aus Deutschland gaben sich hier die Ehre. Die erste Lyrikerin aus Leipzig war mein Favorit. Sie berührte mich durch ihre klare, poetische Art. Ich persönlich bin kein Freund der Wortakrobatik, auch wenn ich diese spielerische Art wertschätze, sie erreicht mich meistens nicht. Die Tatsache, dass es in unserem Land doch noch einen großen Teil der Jugend gibt, die Lyrik liebt und lebt, hat mich dagegen sehr berührt. Die Moderation übernahm eine angereiste Schauspielerin, die im gleichen Hotel wie ich übernachtete. Sie machte einen guten Job, nur ihre Schuhe, bei Gott, es waren Turnschuhe, die passten nicht zu ihrem Gesamtbild. 

In dem wunderschönen Schloss gibt es noch das ›Marlenes Café‹. Ein herrliches Ambiente, im welchem wir uns im kleinen Kreis trafen. Goethe hätte es wohl so ausgedrückt: ›Der Charakter ruht auf der Persönlichkeit, nicht auf den Talenten.‹ Mein Fazit: ›Wunderbare, liebevolle Menschen, in deren Nähe ich mich wirklich wohlfühlte. Danke schön.‹ 

Heinz Flischikowski - Mitglied des Vorstands der Kulturwerkstatt Meiderich

Heinz Flischikowski liest mit Petra Sörensen Bataineh aus seinen Kinderbüchern – Der Gulp – und seinen Lyrikbänden

Weihnachtstombola mit Heinz Flischikowski und seinem Culp